Ausbildungsgarantie gebrochen
Allen Schulabgängern sollte ein Ausbildungsplatz oder eine andere Qualifizierungsmaßnahme angeboten werden.
Das versprachen Bundesregierung und Tarifpartner.
Die Bilanz des letzten Ausbildungsjahres ist ernüchternd.
Fast 30 000 Schulabgänger stehen heute noch ohne eine Perspektive auf der Straße.
So hat Kanzler Schröder auch sein Ausbildungsversprechen gebrochen.
Die Zahl der Ausbildungsplätze ging um 7,1 % zurück, in Nordrhein-Westfalen noch stärker als in den neuen Bundesländern, wo 40 % aller beruflichen Ausbildungsplätze überbetrieblich sind.
Bildungsministerin Buhlman kümmert sich kaum um die duale Ausbildung, sie hat in der Bundesregierung keine Lobby.
Doch fast drei Millionen Menschen sind hiervon betroffen und sie ist ein Schlüssel für unsere wirtschaftliche und soziale Standortsicherung.
Notwendig ist, dass Betriebe, die ausbilden steuerlich stärker entlastet werden, sie sollten auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen für Auszubildende anteilig befreit werden und bei öffentlichen Aufträgen besondere Berücksichtigung finden.
Bei der Neuformulierung des Berufsbildungsgesetzes müssen stärker Ausbildungs-Bausteine und eine Vereinfachung des Rechtes angestrebt werden.
Die Union wird in den nächsten Wochen einen parlamentarischen Antrag einbringen.